91301 Forchheim-Kersbach, (Bayern/Oberfranken)


   

Kersbach
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Chronik



Chronik 1800-1899
 

1817

1817 wurde die ehemalige B4, die durch das Regnitztal von Nürnberg über Erlangen-Forchheim nach Bamberg führt, auch als Hochstraße bezeichnet. Früher war hier ein schlechter Weg durch Sumpf und Sand, den Goethe 1797 auf seiner Reise nach Italien benutzte und so charakterisierte.  

 

1843

König Ludwig I. von Bayern ließ den Donau-Main-Kanal, der ca. 1 km westlich von Kersbach vorbeiführt, bauen. Da die Straßen bzw. Verkehrsverbindungen in einem schlechten Zustand waren, sollten auch Flüsse für den Transport benutzt werden. Am 6. Mai 1843 fuhren auf dem alten Ludwig-Donau-Main Kanal die ersten vier Schiffe. „Angetrieben“ wurden die Schiffe damals noch von Pferden, welche über Seile die Schiffe zogen. Auch für die Bewässerung von Feldern und für die Fischzucht wurde das Wasser genutzt. Aus damals unwirtschaftlichen Gründen wurde das Großprojekt ab Mai 1950 offiziell eingestellt.

 

1844

Am 21. August 1844 fuhren die ersten Eisenbahnzüge durch Kersbach. Mit dieser Bahnlinie fand unser Dorf Anschluss an die neuzeitliche Verkehrseinrichtung, was sich insbesondere auf den schon seit längerer Zeit hier betriebenen Anbau von landwirtschaftlichen Handelsgewächsen günstig auswirkte.

 

1875

Das Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Kersbach und Bau eines Friedhofes außerhalb der Ortschaft. Am 4. November 1875 wurde dieser Friedhof eingeweiht.

 

1881

Gründung der Raiffeisengenossenschaft. In Kersbach versammelten sich am 24. Februar 1881 in der Gastwirtschaft des Bürgermeisters Greif 37 Personen und gründeten nach den Statuten des Raiffeisen einen Darlehenskassenverein. Die Versammlung wählte Herrn Pfarrer Knetzger zum 1. Vorsitzenden, Bürgermeister Johann Greif zum 2. Vorsitzenden und Lehrer Halbig zum Rechner des Vereins.

 

1892

Gründung des Kriegervereins Kersbach. Am 15. August 1892 erfolgte die Gründung des Veteranen-, Krieger- und Kampfgenossenvereins. Der Verein pflegte die unverbrüchliche Treue zu König und Vaterland, Anhänglichkeit zu Kaiser und Reich und die gegenseitige kameradschaftliche Achtung aller unter bayerischer oder mit derselben verbündeten Fahne gestandenen Männer, ganz gleich, ob sie noch im Dienst oder schon ins bürgerliche Leben zurückgekehrt sind. Bei der Gründung zählte der Verein 23 Mitglieder. Zum 1. Vorstand wurde Georg Eismann, Nr. 36 gewählt.

 

1897

Errichtung der Bahnhaltestelle in Kersbach. Bis Kersbach seine eigene Bahnhaltestelle erhielt, sind bereits 53 Jahre lang schon Züge vorbeigefahren. Der Bahnübergang hat früher weiter südlicher gelegen.

 

1898

Gründung des Vereins:  „Zufriedenheit“
(gibt es nicht mehr)

Letzte Aktualisierung vor 190 Tagen.



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