91301 Forchheim-Kersbach, (Bayern/Oberfranken)


   

Kersbach
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Chronik



Chronik 1000-1599

1017

1017 (26. Oktober) tritt der Name Kersbach urkundlich das erste Mal in Erscheinung. Man nimmt an, dass vorher schon eine Kapelle vorhanden war und zwar vor 1007.

Am 26. Oktober 1017 tauschte Bischof Eberhard von Bamberg von dem Würzburger Bischof Heinrich neben den Pfarrkirchen Forchheim, Erlangen und Eggolsheim auch Kersbach (Kyrsebach) ein, womit der Ortsname erstmals in Erscheinung tritt. Die ältere Geschichte des Ortes ist noch nicht erforscht. Nur wenige Vorgänge konnten in Erfahrung gebracht werden.

 

1238

1238 wurde Sigritzau urkundlich das erste Mal erwähnt. Einer Urkunde zufolge muss Sigritzau ursprünglich ein großer Gutshof (eine Pfalz) gewesen sein, der den Herren von Wiesenthau gehörte. Im 12. Jahrhundert erlernten die Kersbacher das Anpflanzen von Obstbäumen, wahrscheinlich von Mönchen. Dieses Handwerk hat bis heute in Kersbach seine Bedeutung. Ungewiss ist, ob der Name „Kersbach“ auf den Kirschenanbau an einem Bach zurückzuführen ist. Die alte Dorflinde dürfte aus dieser Zeit stammen (800 Jahre alt).



1348

1348 findet man die ersten Zinsträger. Damals waren in Kersbach 14 Anwesen.

 

1350

Um 1350 wurde in Kersbach Hopfen angebaut. Irgendwann auch Wein. Die Abstufungen vom Weinberg sind im Wald heute noch sichtbar. In dieser Zeit wurden auch Äpfel-, Kirsch-, Zwetschgen- und Birnbäume gezüchtet (Baumschulen). Heute erinnert an den Hopfenbau in Kersbach nur noch der Flurname "Hopfengarten".

 

1449

Am 25. Juli 1449 wurde Kersbach von Nürnberger Kriegern niedergebrannt und zerstört. Man nimmt an, dass nachher die Kersbacher Linde gepflanzt worden ist (Friedenslinde). Neunzehn Jahre nach dem Hussiteneinfall wurde unsere Gegend von einer verheerenden Feindseligkeit heimgesucht. Unter der Regierung des schwachen Kaisers Friedrich III. hatte sich der Gegensatz zwischen den Reichsstädten und den Fürsten so zugespitzt, dass sich 27 schwäbische und 4 fränkische Städte unter Führung Nürnbergs zu einem Städtebund zusammenschlossen. Diesem Städtebund stand ein Fürstenbund gegenüber, den der kriegslustige Markgraf Albrecht von Ansbach gegründet hatte. Wegen des Übertritts des markgräflichen Ritters Konrad von Heideck, der ein Bergwerk besaß, kam es zum Kampf.

 

1553

Ende 1553 plünderte und zerstörte Markgraf Alcibiades von Kulmbach teilweise die Ortschaft Kersbach und umliegende Dörfer.

Letzte Aktualisierung vor 307 Tagen.



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